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Auf der Internetseite http://www.baltikumreisen.de/naturreisen/ finden Sie unter anderem zwei Reisebeschreibungen über die im kommenden Jahr angebotenen botanischen Exkursionen aufgeführt und ausführlich beschrieben.

Diese beiden Reisen führen Sie in eine vielerorts noch unberührte Landschaft im nördlichen Baltikum. Im Überscheidungsbereich der gemäßigten Zone der sommergrünen Laubwälder und der Zone der borealen Nadelwälder sind weitläufig zusammenhängende Waldgebiete, unterschiedlichste Moortypen, Küstensteppen (Alvare) und Sukzessionsflächen auf Magerstandorten maßgebliche bildbestimmend. Eine meist extensiv geführte kleinbäuerliche Landwirtschaft begünstigt dazu einen aus floristischer Sicht überdurchschnittlichen Artenreichtum. Aus phänologischer Sicht ist hervorzugeben, wie gedrängt im Frühsommer alles gleichzeitig zu blühen scheint - Wiesen-Küchenschelle mit Maiglöckchen und Helmorchis!

 

Für den Liebhaber von Orchideen ist Estland als Reiseziel von besonderem Interesse. Sehr verbreitet sind die Arten des baltischen und Ostsee-Knabenkrautes (Dactylorhiza baltica und D. russowii), aber auch Vertreter der Braunroten Stendelwurz (Epipactis atrorubens), der Fliegenragwurz (Ophrys insectifera),  des Torfglanzkrautes (Liparis loeselii),  des gelben Frauenschuhs (Cypripedium calceolus), des Brand-Knabenkrautes (Orchis ustulata) und des Roten Waldvögeleins (Cephalanthera rubra) sind hier zu finden. In der Vergangenheit konnten innerhalb der Reisezeit meinst bis zu 32 der 36 in Estland nachgewiesenen Orchideenarten in Blüte bewundert werden. Nirgendwo besser als in Estland lassen sich die drei seltenen Dactylorhiza-Arten D. baltica, D. ruthei und D. russowii im direkten Vergleich bewundern. Besonders erwähnenswert sind die auf der Insel Saaremaa weltweit einzigen Vorkommen des Saaremaa-Klappertopfes (Rhinanthus osiliensis) und des Saaremaa-Knabenkrautes (Dactylorhiza osiliensis).

 

Beide Reisen werden von Frau Dr. Palo (tätig an der Universität Tartu und meine frühere Mentorin) begleitet, welche an der Kartierung der Waldschlüsselbiotope maßgeblich mit beteiligt gewesen ist und den Atlas der Waldgesellschaften Estlands mit erarbeitet hat. Die Teilnahme an beiden Reisen kann auch unabhängig voneinander organisiert werden - für Interessierte ist es darüber hinaus auch möglich beide Touren miteinander zu kombinieren.

 

Wir bieten diese Exkursionen jedes Jahr, somit auch wieder 2014 an.

 

Adrian Gerloff

Botanik-Reisen in die Slowakei

 

Im Jahr 2016 organisiert Frau Jana Tschiedel aus Dresden mehrere Reisen durch die Slowakei. Frau Tschiedel ist Försterin und hat in Zvolen in der Slowakei studiert. Deshalb verfügt sie über gute Beziehungen und ist mit der Sprache und der Region vertraut.

 

Eine Reise führt im Mai entlang der ungarischen Grenze, zieht sich von Bratislava bis in die Ostslowakei hinein (Tokajer Weinanbaugebiet) und bewegt sich damit vorrangig im pannonischen Florenreich (Nordgrenze). Je nach Standort kommen auch Arten der Karpaten dazu. Bereichert wird das Programm durch verschiedene Höhlen, Burg(ruin)en, ein Kloster sowie rund um das Thema Tokajer Wein, dem wir vorrangig den letzten Tag widmen wollen.

 

Die zweite Reise führt im August durch die Mittel- und Nordslowakei. Die Westkarpaten in der Slowakei sind bekannt für ihre attraktiven Nationalparks. Diese Reise führt zur „Krone“ des Landes, der Hohen und Weißen Tatra, außerdem in vielfältige Naturregionen der Mittelslowakei sowie in das Grenzgebirge zu Polen, den Pieniny-Nationalpark.

 

Details sind der beigefügten Datei zu entnehmen.